Tattooentfernung mit Milchsäure 2018-03-27T12:07:56+00:00

Wie funktioniert die Tattooentfernung mit Milchsäure?

Ein Tattoo sollte eigentlich dauerhaft unter der Haut verbleiben. Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass eine Entfernung schwierig ist. Unter Umständen bleiben Narben zurück oder es ist gar nicht möglich, das Tattoo wieder verschwinden zu lassen. Dennoch kann im Laufe des Lebens der Wunsch entstehen, dass die Tätowierung nicht mehr getragen werden soll. Möchten Sie diesen Schritt wirklich gehen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sie können das Tattoo mit Milchsäure entfernen lassen. Aber auch Laserbehandlungen oder sogenannte Cover Ups sind möglich. Vergleichen Sie die verschiedenen Möglichkeiten miteinander und entscheiden Sie sich für eine Option, von der Sie glauben, dass sie für Sie am besten passt.

Möglichkeiten der Tattooentfernung

Bei einer Tätowierung werden die Farbpartikel unter die oberste Schicht der Haut injiziert. So bleiben die Bilder auch nach Jahren noch deutlich sichtbar und können sich nicht auswaschen. Der Nachteil liegt darin, dass eine Entfernung nur sehr schwierig möglich ist. Die Farbpartikel müssen wieder entfernt werden. Die verschiedenen Methoden sind allesamt mit Nebenwirkungen behaftet. Unterschieden werden chirurgische von nicht-chirurgischen Eingriffen. Das Ergebnis ist oftmals nicht endgültig vorhersehbar. Es kann zu Entzündungen und Narbenbildungen kommen. Sie sollten bedenken, dass die betreffenden Stellen im schlimmsten Falle unattraktiver aussehen können als das Bild unter der Haut, das Sie nicht mehr möchten. Die Tattooentfernung mit Milchsäure ist eine der Methoden, die in den nicht-chirurgischen Bereich gehören. Sie birgt beide Risiken. Dies bedeutet, dass sich Narben bilden und eine Entzündung auftreten kann.

Eine Tätowierung mit Milchsäure löschen

Milchsäure ist eine chemische Substanz, die künstlich hergestellt wird. Für die Entfernung eines Tattoos wird Säure in einer sehr hohen Konzentration verwendet. Die Vorgehensweise ist der Tätowierung sehr ähnlich. Die Milchsäure wird unter die Haut gespritzt. Sie soll die Farbpartikel auflösen. Dies funktioniert in vielen Fällen auch sehr gut. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass keine Operation notwendig ist. Bei einem chirurgischen Eingriff wird die Haut soweit abgetragen, dass die Farbpartikel verschwinden. Danach baut sie sich durch den natürlichen Heilungsprozess wieder neu auf. Dies ist bei der Verwendung von Milchsäure nicht notwendig. Dennoch bestehen Risiken. Die hoch konzentrierte Säure kann unter der Haut eine schwere Entzündung verursachen. Im schlimmsten Falle ist es später doch noch notwendig, einen Teil der Haut zu entfernen. Dies ist der Fall, wenn die Milchsäure Verätzungen hervorgerufen hat, die nicht mehr ausheilen. Durch das Abtragen der Haut wird die Neubildung gefördert. Das Einbringen der Milchsäure unter die Haut kann außerdem die Narbenbildung fördern. Die Entfernung Ihres Tattoos kann ohne Probleme ablaufen. Da die Behandlung mit Milchsäure bereits schwere Folgen nach sich zog, warnt das Bundesamt für Risikobewertung vor dieser Methode. Sie ist jedoch nicht verboten. Aus diesem Grund liegt die Entscheidung für oder gegen die Tattooentfernung mit Milchsäure bei Ihnen.

Alternativen zur Verwendung von Milchsäure

Es gibt verschiedene Alternativen, mit denn Sie Ihr Tattoo auch ohne die Verwendung von Milchsäure entfernen lassen können.

Cover-up

Diese Methode sollten Sie in die engere Wahl nehmen, denn sie birgt kaum Gefahren. Bei einem Cover-up handelt es sich um eine sogenannte Überdeckungstätowierung. Sie lassen das ungeliebte Tattoo verschwinden, indem Sie aus der bereits vorhandenen Zeichnung auf Ihre Haut ein neues Bild entstehen lassen. Mit einem erfahrenen Tätowierer können Sie schöne Ideen verwirklichen, mit denen Sie sich wieder richtig wohlfühlen.

Laserentfernung

Diese Methode ist wie die Entfernung mit Milchsäure nicht-chirurgisch. Die Farbpigmente werden durch das Einwirken des Lasers aufgesprengt. Der Körper baut sie mit der Zeit ab. Die Methode birgt nur wenige Gefahren. Sie kann jedoch bei sehr großen und sehr kleinen Tattoos nicht angewendet werden. Bei winzigen Tattoos ist es technisch nicht möglich. Ist das Tattoo hingegen sehr großflächig, wäre diese Methode mit einem enormen Aufwand verbunden.